USA: Schweinegrippe-Impfung ist sicher – GBS kein Thema

Krankenschwester

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Die amerikanische Seuchenbekämpfungs-Behörde, das wohlbekannte CDC, hat nun bekannt gegeben, dass die Schweinegrippe-Impfung keine ernsthaften Nebenwirkungen verursacht und es auf so etwas auch keinen konkreten Hinweis gäbe.

Frau Dr. Anne Schuchat, die Direktorin des US-Centers für Immunisierung und Krankheiten in der Seuchenbekämpfungsbehörde sagte zusätzlich, dass beinahe alle Berichte über Nebenwirkungen einer Impfung gegen die Schweinegrippe nicht ernst zu nehmen wären.


Bisher, so die Direktorin der Abteilung für Immunisierung der US-Seuchenbehörde CDC, gäbe es überhaupt keine Zweifel daran, dass die Schweinegrippe-Impfung irgendwelche Risiken mit sich bringen könnte.

Die amerikanische Regierung überwacht die Sicherheit des Impfstoffes gegen den Grippevirus A/H1N1 seit im Oktober in den USA die „Massenimpfungen“ gegen die Schweinegrippe anfingen. Seitdem haben sich laut US-Angaben etwa 22 Millionen Amerikaner gegen die Schweinegrippe impfen lassen.

Dabei sollen die aufgetretenen Nebenwirkungen der Impfung gegen dieses neue Grippevirus nur sehr minimal gewesen sein und ziemlich gewöhnlich, denn diese Art von kleinen Nebenwirkungen können bei allen anderen Impfungen durchaus auch mal auftreten. Insgesamt wurden bisher 3,200 Fälle von leichten Nebenwirkungen nach einer Impfung gegen die Schweinegrippe in den USA registriert.

Die am häufigsten bisher registrierte Nebenwirkung ist ein schmerzender Arm, dessen Schmerzen aber schnell wieder nachlassen.

Weiterhin werden leichte Nebenwirkungen wie Kopf- oder Bauchweh registriert, genauso wie eine rote juckende Einstichstelle bei manchen Patienten, welche aber schnell wieder abklingt, doch all diese Nebenwirkungen sind eher als harmlos anzusehen.

Natürlich hat man seit dem Jahr 1976 und dem angeblichen Zusammenhang vom Gaullain-Barre Syndrom (GBS) und der damaligen Impfung gegen die Schweinegrippe vor allem in den USA ein großes “Auge” darauf, ob sich auch diesmal die Zahl der Fälle von GBS häufen oder nicht.

Damals, im Jahr 1976, musste in Amerika eine Impfkampagne gegen H1N1 auf Grund von dem Anstieg der Fälle von GBS im Land gestoppt werden. Deshalb hat man dies auch heute noch in Amerika besonders im Auge, auch wenn bisher wohl keine durch den Impfstoff ausgelösten GBS-Fälle bekannt wurden.

Laut dem CDC in Amerika gibt es keinerlei Unsicherheiten bei einer Schweinegrippe-Impfung, doch hier stellt sich die Frage, zu welchem Impfstoff das CDC auf dieses Ergebnis kommt. Allgemein gültig kann diese Aussage nach den aktuellen US-Statistiken in Sachen Massenimpfung wohl nicht sein.




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Dieser Artikel wurde am 26. November 2009 um 09:24 Uhr in der Kategorie Gesundheit geschrieben. Chris hat bisher insgesamt 3837 Artikel geschrieben.