Palästina: Jimmy Carter spricht von Ein-Staat-Lösung

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Der ehemalige Präsident Amerikas, Jimmy Carter, hat heute bekannt gegeben, dass die Führung Palästinas im Nahost-Konflikt mit Israel zur Überraschung vieler neben einer Zwei-Staaten-Lösung auch eine Ein-Staat-Lösung prüfen würde.
Dies, so Jimmy Carter, hat er auf seiner letzten Reise in den Nahen Osten festgestellt und war sicherlich auch erstaunt darüber, dass Palästina nicht nur die Zwei-Staaten-Lösung mit Israel in Betracht zieht, sondern auch über einen gemeinsamen Staat mit Israel nachdenkt.
In einem Artikel von Jimmy Carter, welcher gestern in der US-Zeitung Washington Post veröffentlicht wurde, heißt es, das Palästina durchaus prüft, ob man nicht auf „ihren Traum von einem freien unabhängigen Palästina“ abschied nimmt und in einen demokratischen Staat mit Israel einfließt.
Als Vorbilder für Palästina und den Kampf auf diese Art könnte, so Jimmy Carter weiter, für Palästina durchaus Menschen wie Mahatma Gandhi, Nelson Mandela oder Martin Luther King dienen, doch eine Zwei-Staaten-Lösung sei klar „zu bevorzugen“, wie sich der ehemaligen US-Präsident äußerte.
Jimmy Carter nennt einen gemeinsamen Staat zwischen Palästina und Israel „nur eine wahrscheinliche Alternative zum aktuellen Debakel“ – wobei dieses Debakel, wie es Jimmy Carter nennt, schon über Jahrzehnte andauert und sicherlich nicht in den kommenden Jahren, so tragisch es auch sein mag, beendet sein dürfte.
Neben diesen Meldungen bestätigte die Regierung Israels mal wieder, dass der Siedlungsbau trotz der internationalen Kritiken weitergehen soll und kümmert sich wieder mal um kritische Stimmen aus dem Ausland in keinster Weise.
Quelle: Blick.ch
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