Haiti: Mehr als 212.000 Tode nach Erdbeben
Während erst am vergangenen Mittwoch die neuen Todeszahlen laut der Regierung Haitis in der offiziell veröffentlichten Statistik auf mehr als 200.000 Tote beziffert wurde und man somit die „alten Stände“ korrigierte, wird heute klar, dass die Zahl der Toten durch das schlimme Erdbeben auf Haiti weiter ansteigt.
So sollen, wie aktuelle Mitteilungen besagten, bisher 212.000 Menschen auf Grund des tragischen und katastrophalen Erdbebens in Haiti ums Leben gekommen seien. Angeblich sollen so viele Leichen in der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince und den umliegenden Regionen geborgen worden sein.
Dies teilte zumindest der Regierungschef Haitis, Jean-Max Bellerive, dem US-Fernsehsender CNN mit, wobei der haitianische Regierungschef Bellerive zudem noch darauf hinwies, dass man immer noch davon ausgeht, weitere vereinzelte Leichname unter den Trümmern der noch nicht entsorgten, durch das Erdbeben eingestürzten Häuser und Bauwerke, zu finden.
Wie der Regierungschef Haitis dem amerikanischen Sender CNN weiter mitteilte, sollen „mehr als 300.000 Menschen durch das schlimme Erdbeben am 12. Januar verletzt worden sein“, wobei die meisten verletzten Personen auf Haiti inzwischen schon medizinische Hilfen erhalten haben.
So ganz sicher bin ich mir nicht, dass wirklich alle Haitianer bzw. Menschen, die durch das Erdbeben verletzt worden waren, inzwischen untersucht und behandelt wurden, aber von hier aus muss man wohl den Worten des Regierungschefs Haitis Glauben schenken, selbst wenn man von seiner Arbeit sicherlich alles andere als überzeugt ist.
Laut dem Regierungschef des durch das Erdbeben so schwer getroffenen Landes sollen aktuell etwa 2 Millionen Haitianer ohne ein „zu Hause“, d.h., ohne ein „festes Dach über dem Kopf“ sein, was bei insgesamt ca. 9 Millionen Einwohnern eine große Zahl darstellt. Doch dabei sollte man wohl kaum vergessen, dass schon vor dem schlimmen Erdbeben viele Haitianer ohne feste Unterkunft lebten.
Man kann natürlich nur hoffen, dass es diesen Menschen, die durch das Erdbeben sicherlich nicht nur körperliche Verletzungen davon trugen, so bald wie möglich besser geht und sich Haiti, wie Phönix aus der Asche, bald erholen kann und es den Einwohnern des Landes bald „schöner“ als zuvor ergehen wird, wobei ein gewisses Maß an Skepsis sicherlich bei diesem Wunschszenario bleibt.
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