Afghanistan: US-Armee nennt keine Opferzahlen mehr

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Die amerikanische Armee in Afghanistan wird zukünftig wohl keine Angaben zur Anzahl der getöteten Taliban-Anhänger veröffentlichen, d.h., es wird von den US-Truppen in Afghanistan keine Informationen geben, wie viele angeblich aufständische Anhänger irgendeiner terroristischen Organisation getötet wurden.
Laut dem US-Militärsprecher Greg Julian, welcher heute diese Entscheidung bekannt gab, sollen die stetigen Informationen über getötete Taliban-Anhänger nur vom eigentlichen Ziel der US-Armee ablenken.
Das eigentliche Ziel, so Greg Julian weiter, soll weiterhin sein, die Bevölkerung Afghanistans zu schützen.
Die Zahlen der durch die US-Armee getöteten mutmaßlichen Aufständischen und Kämpfer der Taliban sind in den letzten Wochen schon heiß diskutiert worden, gerade weil die Anschläge und Angriffe der Mitglieder der Taliban stark zugenommen hat.
Nicht nur deshalb hat Amerika nun auch weitere tausend zusätzliche Soldaten an den Hindukusch gesandt, welche hoffentlich helfen können, die Lage in Afghanistan endlich zu beruhigen, nur leider ist man dann doch ziemlich skeptisch.. denn bis jetzt gibt es kaum positive Meldungen über die verschiedenen Einsätze der US-Truppen in Afghanistan.
Natürlich liegt dies genauso an den Taliban und den anderen gewalttätigen Organisationen sowie Clans in Afghanistan, aber dies hätte man eben auch vorher wissen und bedenken müssen.. vielleicht ist die Nahost-Politik der USA nicht immer die beste Wahl.
Wie der Militärsprecher Greg Julian am Ende noch berichtet, soll die Entscheidung, die Opferzahlen der „anderen Seite“ nicht mehr zu veröffentlichen auf den neuen Oberkommandierenden general Stanley McChristal zurückgehen, welcher nun das Kommando über die Soldaten der USA in Afghanistan führt.
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Quelle: Bild Ticker