Frauenrechte in Afghanistan: Afhan Women`s Writing Project
Am 8. März fand auf Grund des Internationalen Frauentags, welcher trotz des Titels nicht in jedem Land der Welt an diesem Tag gefeiert wird, im Museum of Tolerance in Los Angeles (Mot Theatre) die Veranstaltung “Readings From the Afghan Women`s Writings Project“ statt, wobei es sich darum um Vorlesungen von Geschichten und Gedichte durch und von afghanischen Frauen handelte.
Dabei war der Abend des „Out of Silence: Readings from the Afghan Women`s Writing Project” eine durchaus gelungene Veranstaltung des Museum of Tolerance in Los Angeles (USA) und bewies erneut, wie viel Talent und Begabung sowie Mängel in Afghanistan brach liegen.
Neben einigen Afghaninnen waren aber auch bekannte Gesichter des US-Fernsehens anwesend, welche größtenteils die Werke und Gedichte afghanischer Frauen vorgelesen haben. So konnte man neben der Schauspielerin Summer Bishil („Towelhead“) auch eine Nadia Bjorlin („Day of Our Lives“) oder eben eine Conchata Ferrel aus „Two and a Half Men“ bewundern und hören.
Schön ist es dabei natürlich, wenn sich diese bekannten Frauengesichter und Stars für die Rechte der Frauen weltweit einsetzen und sich gerade um die Rechte von Frauen in einem Land wie Afghanistan einsetzen.
Neben den oben genannten prominenten Damen waren zudem Jodi Long („All American Girl“), Nichelle Nicols („Star Trek“) und Teal Sherer („Proof“) anwesend, wobei diese noch von Bahar Soomekh („Crash“), Nancy Travers aus der „The Bill Engvall Show“ und Marcia Wallace von „The Simpsons“ begleitet wurden.
Präsentiert wurde dieses Event von dem „Women`s Committees for AFTRA“, SAG und WGA West, wobei auch die „Producer`s Guild of America and Woman in Film“ half, diese Veranstaltung positiv durchführen zu können. Gesponsert wurde das „Readings From the Afghan Women`s Writings Project” von dem Museum of Tolerance und Steak Haus Productions in Los Angeles.
Anhand dieses Events wollte man afghanischen Frauen eine Plattform und Stimme verleihen, welche nicht nur gehört und sogleich wieder vergessen wird, sondern die Menschen zum Denken, Handeln und Mitfühlen anregt.
Wie Masha Hamilton, die Gründerin des „Afghan Women`s Writing Project“ während des Events sagte, wollte man damit erreichen, dass die Geschichten von Afghaninnen ein Plattform bekommen, damit diese mit der Welt außerhalb Afghanistans geteilt werden können.
Alle vorgetragenen Gedichte und Geschichten wurden dabei von Frauen und Mädchen aus Afghanistan geschrieben, welche sich primär um Themen wie Kinderhochzeit, den Schleier bzw. Burka, die Liebe und das Regime der Taliban sowie deren frauenfeindliches Verhalten und Credo drehten.
Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung
Frauenrechte in Afghanistan mit Füßen getreten
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