Microsoft: Kunden sollten gegen Google vorgehen

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Das der größte Software-Produzent Microsoft kein großer Freund von der Suchmaschinen-Firma Google ist, kann man wohl nachvollziehen, weshalb die neueste Kritik von Microsoft gegenüber Google wohl ziemlicher Alltag sein könnte, würde Microsoft darin nicht auch Kunden aufrufen, juristisch gegen Google vorzugehen.
Der stellvertretende leitende Justiziar von Microsoft, Dave Heiner, schrieb gestern in einem Firmenblog von Microsoft, dass man „ziemlich besorgt sei, dass Google Kunden und Inhalte unzulässig an sich binden würde und somit Wettbewerber ausschließe“.
Dies erinnert ein wenig an Microsoft selbst und eigentlich gibt es ja ein Sprichwort wie „Wer im Glashaus sitzt..“, doch natürlich ist im Firmenblog von Microsoft beim Artikel von Dave Heiner kein Wort einer kritischen Selbstreflektion zu lesen, sondern Dave Heiner führt das altbekannte Beispiel Google Books auf, welches immer noch von den amerikanischen Behörden geprüft wird.
Laut dem Justiziar von Microsoft, Dave Heiner, soll der Windows7-Produzent zahlreiche Beschwerden von Kunden erhalten, welche vor allem „ernste wettbewerbsrechtliche Fragen“ hätten und mit den Praktiken von Suchmaschinen-Gigant Google kaum einverstanden seien.
Somit ermuntert Microsofts Dave Heiner nun alle Firmen und Kunden, sich mit diesen Wettbewerbsrelevanten Beschwerden an die Behörden seines Landes zu wenden, schließlich „müssen die Aufsichtsbehörden am Ende entscheiden, ob die Praktiken von Google legal oder illegal sind“.
Es wird mal wieder spannend zwischen Google und Microsoft, denn eine öffentliche Antwort von Mitarbeitern des Suchmaschinengiganten Google wird es natürlich demnächst geben. Weiterhin dürfte es zudem interessant sein, ob sich nun vermehrt Firmen und Endkunden an die Aufsichtsbehörden wenden und gegen die Geschäftsgebaren von Google klagen.
