Schweizer Verbraucherschutz deckt Bio-Lügen auf

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Der Leiter des Amtes für Verbraucherschutz aus dem schönen Aargau in der Schweiz wollte es endlich genau wissen, was man von sogenannten Bioprodukten wirklich halten kann und lies deshalb 25 Anbieter und deren Produkte unter die Lupe nehmen.
Dabei machte Peter Grütter, der Leiter des Verbraucherschutzes in Aargau, keine Ausnahmen und lies Produkte von Gemüseproduzenten, Getreidebauern, Milchbauern sowie Bäckereien, Metzgereien und einigen anderen testen.
Die Resultate dieses Tests von Bio-Produkten zeigen nun klar auf, dass nicht alles Bio ist nur weil die Firmen oder Hersteller damit werben und es so auf die Packungen drucken lassen.
So verwendete ein selbsternannter Bio-Bauer in seinem Hühnerstall ein nicht erlaubtes Desinfektionsmittel, bei allen Getreidemühlen wurden Rückstände von einem unerlaubten Schädlingsbekämpfungsmittel (Phosphorwasser) entdeckt und 3 Industriefirmen benutzten für ihre Produkte unzulässige Roh- bzw. Zusatzstoffe.
Das größte Problem sei aber, so der Leiter des Schweizer Verbraucherschutzes in Aargau, dass nicht alles Bio ist was mit Bio beworben wird und hier hat Peter Grütter sicherlich absolut recht.
Insgesamt musste der Verbraucherschutz aus Aargau nach dem umfassenden Test von Bioprodukten 17 der 25 untersuchten Betriebe beanstanden, wobei Namen der Firmen leider nicht genannt werden dürfen.
Es wäre alles ein größerer Skandal, vor allem in der Schweiz, wenn es anscheinend nicht so viele Lobbyisten der Bio-Branche in den Aufsichtsbehörden geben würde, welche eigentlich als Anwählte der Konsumenten dienen sollten. Selbst Peter Grütter und seine Mitarbeiter sowie Kontrolleure wunderten sich nach dem Bekanntwerden der Ergebnisse, dass im Prinzip nicht viel passierte.. alles wie immer.
Quelle: Blick.ch
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