Sicherheitskonferenz München: Iran zeigt sich willig
Die Sicherheitskonferenz 2010 in München, welche aktuell stattfindet, ist sicherlich auch oder gerade wegen des Irans und der Frage, ob der Iran militärische Atompläne verfolgt oder Uran nur anreichern möchte, um diese Energie zivil nutzen zu können, sehr interessant.
Seit heute weiß man nun, dass die Regierung des Irans durchaus Chancen sieht, sich mit den westlichen Ländern über die Anreicherung von Uran in anderen Ländern einigen zu können, denn bei einer durchgeführten Nachtsitzung während der Sicherheitskonferenz in München soll man Fortschritte gemacht haben.
Der Außenminister des Irans, Manuchehr Mottaki, sagte dazu noch, dass der „politische Wille (des Irans) vorhanden sei“, sich mit dem Westen zu einigen, doch natürlich „muss es Garantien für beide Seiten geben“.
In dieser Nachtsitzung während der Münchner Sicherheitskonferenz 2010 trafen sich der iranische Außenminister Manuchehr Mottaki mit dem schwedischen Kollegen und Außenminister Carl Bildt zu einem Streitgespräch, welches sicherlich sehenswert gewesen war.
Natürlich geht es weiterhin bei dieser Frage um die Anreicherung von Uran durch den Iran um solche Themen wie die Menge, der Dauer und den Übergabeort, bis höher angereichertes Uran wieder in den Iran geliefert wird.
Angeblich möchte die iranische Regierung diese Brennstäbe dann in einem Forschungsreaktor einsetzen um dadurch medizinische Produkte produzieren zu können. So möchte man im Iran unter anderem Medikamente für die Krebsbehandlung herstellen.
Auch wenn sich der Iran lange gegen die Möglichkeit der Urananreicherung im Ausland gewehrt hatte, scheint man nun auf einem, für den Westen erträglicheren Weg zu sein, welcher es dem Iran ermöglichen dürfte, mit ihrem Atomprogramm weiter zu forschen.
Doch ist dabei noch nichts sicher und die Frage um den Iran, dessen Atomprogramm und den wahren Zielen dieses Landes ist natürlich noch nicht geklärt, aber die Sicherheitskonferenz in München dauert ja noch an..