USA: Plötzlich prüft man das Landminen-Abkommen

Barack Obama
Nachdem die Kritiken an der Entscheidung der USA, immer noch nicht dem internationalen Abkommen zum Verzicht von Landminen beizutreten, scheint es nun so, als würde der US-Präsident Barack Obama plötzlich seine Meinung geändert haben.
Wie heute aus der US-Regierung verlautet wird, prüfe man zurzeit die bisherige Einstellung der USA zu einem Beitritt zum internationalen Abkommen zur Ächtung von Landminen.
Dabei scheint dieser plötzliche Sinneswandeln mit den barschen Kritiken aus dem eigenen Lager der US-Regierung, einigen Menschenrechtsorganisationen weltweit und manch einem Politiker anderer Länder zusammen zu hängen, denn gestern Vormittag konnte man von einem Sinneswandel bei der durch Barack Obama geführten US-Regierung wohl kaum sprechen.
Nun gibt das US-Außenministerium aber bekannt, dass die gestrige Aussage zum Thema Landminen und deren Ächtung ganz normal gewesen sei, denn solange eine Prüfung andauere wird an der zuvor geltenden Regelung beibehalten.
Diese plötzliche neue Prüfung der USA, ob man zum internationalen Abkommen zur Ächtung von Landminen beitreten solle oder nicht, ist die erste Prüfung solcher Art seit dem Jahr 2003 und somit wird dieses politische Verfahren in Amerika einige Zeit in Anspruch nehmen.
Man kann sicherlich nicht davon ausgehen, dass man in den USA noch in diesem Jahr zu einem Ergebnis kommen wird. Erhoffen kann man sich, dass die US-Regierung vielleicht im kommenden Jahr endlich dieses internationale Abkommen unterschreibt und ein Barack Obama auch mal Taten zeigt, wenn er denn schon vor der Wahl so viel Punkte in Sachen Menschenrechte und Humanität versprochen hatte.